Frühlingskonzert zugunsten der Trinitatis-Kirchenorgel

Der Förderverein St. Trinitatis hatte auch in diesem Jahr zu einem Konzert für die Sanierung der Knauff-Orgel in die Ruhlaer Kulturkirche eingeladen.

Am Konzertende sangen alle Chöre in einer gemeinsamen Formation bekannte Melodien, angestimmt von den Lauchaer Sängern.

 

Der Verein beabsichtigt bereits seit mehreren Jahren, aus Vereinsgeldern sowie mit Spenden und Einnahmen aus vielfältigen Veranstaltungen die Sanierung der Trinitatiskirche voranzubringen. Priorität hat dabei derzeit die Knauff-Orgel, welche im kommenden Jahr zum 333. Kirchenjubiläum wieder erklingen soll. Die Mitglieder des Trinitatis-Fördervereins tragen mit ihrem unentwegten Engagement einen großen Anteil an diesen Bemühungen bei. Bisher wurde schon eine erhebliche Summe aufgebracht. 

Für diesen guten Zweck war auch das diesjährige Konzertevent, an der vier Chöre aus der Region mitwirkten, wieder gut besucht. Bis auf den allerletzten Platz war die Kirche mit Gästen gefüllt. So fand auch die Programmidee mit Volksliedern, Kanones über Gospel, afrikanischen Titeln bis hin zu Balladen, genial dem Anlass, wieder regen Anklang. Schon bei Konzertbeginn, als alle Chöre mit dem Song „Fatio Singalalalo“ einstimmten, brachten sie die ideale Stimmung unter die Zuhörer. Der einmalige Klang in den kirchlichen Mauern war unverkennbar. Frühlingsgesänge, die in vielfältigen Singvariationen dem Wonnemonat Mai gewidmet wurden, gehörten zur Liederfolge des Abends. „Leise zieht durch mein Gemüt“, inszenierten die Sänger des Lauchaer Sängerkranzes gekonnt in sogar witzigem musikalischen Stil. Mit dabei hatten sie auch einen Titel von Ramstein, den sie kunstvoll melodiös darboten. Selbstverständlich durfte auch der eine oder andere Kanon nicht fehlen. Beim Erklingen vom Stück „Es tönen die Lieder“ hatten auch die Besucher ihren Auftritt und konnten ihren Sangeskünsten freien Lauf lassen. Mit dem bekannten Bestseller „Applaus, Applaus (für deine Worte…, wenn du lachst…)“ hatten die Nachwuchs-Solosänger(innen) des Albert-Schweitzer-Gymnasium-Chores die Zuschauer ganz in ihrem Bann. Der Gemischte Chor Seebach verzauberte die Gäste mit dem neu einstudierten Song „Liebe ist unendlich“; peppig wurde es beim populären Titel „Lolli-Pop“. Und was wäre ein Abend in einem Gotteshaus ohne geistliche Gesänge? Dies wurde wie man es vom Chor der neuapostolischen Gemeinde kennt, versiert und in festlicher Fasson angepasst, integriert auch der Gospel, wie „Praise his holy name“. Zudem zeigten chorintegrierte musikalische Talente ihr instrumentales Können. Im Finale sangen alle Chöre in vereinigter Formation „Der Mond ist aufgegangen“ und das irische Segenslied „Möge die Straße…“, instrumental begleitet von ihren musikalisch begnadeten Mitstreitern. Für das grandiose Abendprogramm ernteten die Sangestalente tosenden Beifall. Stehende Ovationen machten das Wohlgefallen des Publikums komplett. Ein lebendiges und gleichzeitig mitreißendes Sanges-Repertoire mit einnehmenden Songtexten machten den Abend zu einem musikalisch gekrönten Erlebnis.       aki/rz

 

Die Nachwuchssänger(-innen) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium ernteten stilentsprechend zu ihrem Song, großen Applaus.

 

Chorleiterin Katrin Ortmann an der Gitarre und Antje Wohlfarth-Pohl wurden mit ihrer Solo-Einlage „Die Antwort …weiß ganz allein der Wind“ melodisch von ihrem Seebacher Chor begleitet.

 

Der Chor der neuapostolischen Gemeinde aus Ruhla hatten neben geistlichen und frühlingshaften Gesängen auch instrumental Musikalisches zu bieten

 

Stehende Ovationen und der große Beifall stehen für das gelungene Event.

 

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