Gesund und fit durch die kalte Jahreszeit

Schon ein paar kleine Änderungen im Alltagsverhalten können helfen, Ihre Gesundheit in der dunklen Jahreszeit zu verbessern und Ihre Abwehrkräfte auf ein anderes Level zu bringen. So können Sie den schönen Herbst viel besser genießen als wenn Sie krank im Bett liegen.

Tipps, um im Herbst gesund zu bleiben

1. Das Immunsystem stärken, Krankheiten vermeiden

–    Ausreichend Schlaf: Man sollte ausreichend schlafen, denn beim Schlafen wird das Stresshormon nur in geringen mengen ausgeschüttet und belastet das Immunsystem geringer. Das optimale Schlafpensum liegt zwischen 7 und 9 Stunden, allerdings variiert diese Zeitangabe bei Kurz- und Langschläfern und je nach Alter, denn mit zunehmendem Lebensalter verringert sich die Schlafdauer.

–    Saunagang: Der Gang in die Sauna unterstützt das Herz-Kreislauf-System und stärkt die Abwehrkräfte. Durch die Wechselwärme lernt der Körper und die Schleimhäute sich an die Temperatur anzupassen und gut zu durchbluten. Wenn man bereits erkältet ist, sollte man sich den Saunagang sparen.

–    Händewaschen: Über den Tag nehmen Sie alle möglichen Dinge in die Hand und vergessen dabei, dass Sie damit auch unzählige Bakterien mit aufnehmen. Dann einmal ins Gesicht gefasst und Sie sind bald darauf erkältet. Sie sollten sich mindestens 30 Sekunden lang mit Seife die Hände waschen, um Bakterien loszuwerden.

2. Diese vier Lebensmittel stärken ihre Abwehrkräfte

–    Karotten sind das beste Essen in der grauen, regnerischen Jahreszeit, denn sie pushen das Immunsystem mit den Vitaminen A, C und E – den drei wichtigen Anti-Grippe-Vitaminen überhaupt.

–    Kürbis ist das Trendgemüse im Herbst und kann deutlich mehr als nur Grusel-Deko spielen. In dem Gemüse stecken jede Menge Immunbooster, die Abwehrkräfte im Herbst stärken. Allen voran das Spurenelement Zink. Wenn das Zink fehlt, ist man anfälliger für Infekte.

–    Wirsing ist eine kalorienarme Vitaminbombe und punktet mit jeder Menge Vitamin C und Folsäure. Zusammen mit Vitamin B12 ist Folsäure an der Bildung von weißen Blutkörperchen beteiligt, die Ihren Körper vor Krankheitserregern, Keimen und Co. schützen.

–    Pastinaken haben einen hohen Anteil an Folsäure und Vitamin E. Vitamin E ist ein sogenanntes „Antioxidans”, welches unsere Körperzellen vor schädlichen Angriffen, wie von freien Radikalen schützt.

Gründe den Herbst zu lieben

Die Temperaturen sinken, die Tage werden kürzer und der Regenschirm gehört von nun an zur festen Ausstattung, wenn man das Haus verlässt. Der Herbst ist da!

Basteln mit Kastanien oder Eicheln

Wenn im Herbst die Kastanien und Eicheln von den Bäumen fallen, dann beginnt die Bastelsaison! Die Spaziergänger sammeln die Kastanien und Eicheln und basteln lustige Figuren. 

Zeit zum Lesen

Wenn es draußen düster und regnerisch ist hat man Zeit drinnen seine Lieblingsbücher zu lesen.

Bunte Blätter

In Gedanken an den Herbst hat jeder direkt buntes Laub vor Augen. Das Herbstlaub ist vielleicht die schönste Seite, die der Herbst mit sich bringt. Es gibt fast nichts Schöneres, als mit den Füßen durch das Laub zu rascheln und in Laubhaufen zu springen!

Schönes Licht

Zu keiner anderen Jahreszeit wird die Natur in ein so schönes goldenes Licht getaucht wie im Herbst!

Die Mücken sind weg

Während man im Sommer panisch alle Fenster schließt, sobald es draußen dunkel wird und vor dem Zubettgehen noch einmal mit der Fliegenklatsche durch das Schlafzimmer gehen muss, gehört dieser Stress im Herbst der Vergangenheit an. Ohne das lästige Summen der Plagegeister oder der Angst vor Mückenstichen können wir im Herbst in Ruhe die Augen schließen.

Die Kuscheldecken kommen aus dem Schrank

Während es im Sommer viel zu warm ist wird es im Herbst wieder Zeit für kuschelige Wolldecken! Dick eingekuschelt auf dem Sofa kann man so ganz entspannt dem Wind und dem Trommeln des Regens lauschen, der an die Fensterscheiben fliegt.

Tipps für den Winter

Mehr anziehen

Die erste und wichtigste Schutzbarriere gegen Kälte ist die richtige Kleidung. Streng nach den optimierten Zwiebelprinzip aufeinander, wird die vom Körper erwärmte Luft behalten und entweicht nicht so schnell.

Mehr essen

Fette und Kalorien haben direkt mit dem Wärmehaushalt des Körpers zu tun. Vor allem diese Brennstoffe sorgen dafür, dass der Körper genug Energie hat, um warm zu bleiben. Ein reichhaltiges Frühstück und zwischendurch ein paar Schokoriegel oder was Salziges sind die Grundlage für einen Tag im Schnee und Eis.

Mehr trinken

Dehydrierung sorgt für noch mehr Frösteln, daher sollte man immer eine große Thermokanne mit Kräutertee oder anderen Tee für den extra Hitzeschub bei sich tragen. 

Mehr bewegen

Am Standplatz schon alles angezogen und trotzdem kalt? Bewegung hilft da, um den Kreislauf und das körpereigene Heizkraftwerk wieder in Schwung zu bringen. Ob es Kniebeugen sind oder man kurz den steilen Hang hoch joggt, das bringt das Herz zum Pumpen. Bei kalten Händen hilft es, die Arme so schnell wie möglich kreisen zu lassen, bis das Blut in den Fingern prickelt.

Gegen kalte Hände und Füße

Wenn man es schafft, dass Hände und Füße warm bleiben, hat man schon gewonnen. Immer genügend Handschuhe und auch Socken zum rotierenden Wechsel dabei haben und auch tatsächlich wechseln, sobald das eine Paar etwas klamm geworden ist. Wasser ist der beste Wärmeleiter, also müssen feuchte Handschuhe und Socken unbedingt vermieden werden. 

Den Garten winterfest machen

Jetzt ist es wieder an der Zeit, den Garten so vorzubereiten, damit Pflanzen und Bäume den Frost und die strenge Witterung gut überstehen. Wer im Frühling wieder einen blühenden Garten haben möchte, sollte bereits jetzt in den Herbsttagen die Frühblüher pflanzen. Bis der Frost da ist können fast alle Lilienarten und Stauden eingepflanzt werden. Frostempfindliche Knollen- sowie Zwiebelgewächse sollten aus der Erde entnommen und an einem kühlen Ort gelagert sein, damit sie nicht vom Bodenfrost geschädigt werden. Zu ihnen zählen zum Beispiel Dahlien und Knollenbegonien. Im Zeitraum Oktober bis November können ebenfalls Obstbäume, Sträucher oder andere Gehölze gepflanzt werden. Winterfest sollten auch empfindliche Staudenarten gemacht werden, damit auch sie die eisigen Temperaturen im Garten gut überstehen. Wohlbehalten sollten auch Kübelpflanzen durch den Winter kommen, indem sie entweder die Zeit in einem Winterquartier verbringen oder unter einem schützenden Überzug aus Jute draußen verbleiben können. Andere Pflanzen überwintern wiederum an einem kühlen und hellen Standort, wie zum Beispiel Geranien und Fuchsien oder nicht winterharte Kübelpflanzen. Die Pflanzen benötigen während der Unterbringung im Winterquartier nur wenig Wasser, trotz allem darf die Erde nicht austrocknen. Verwelkte Blumen müssen aus den Beeten entfernt und auf den Kompost gebracht werden, allerdings nur, wenn kein Schädlingsbefall aufzuweisen ist. Bei abgeernteten Gemüsebeeten ist eine isolierende Schicht, wie etwa aus Rindenmulch oder Reisig ausreichend. Ein Umgraben der Erde ist nur bei schweren Böden notwendig. Kranke Bereiche der Gemüsepflanzen sollten unbedingt entsorgt werden. Mit Folienhauben empfiehlt es sich die gewachsenen Gartenkräuter, wie Petersilie oder Schnittlauch vor dem ersten Frost abzudecken. Auf die gleiche Weise sollte man mit angebautem Feldsalat vorgehen.

Was mit verbliebenem Laub auf dem Rasen?

Das Laub sollte zuerst vom Rasen entfernt werden, sonst droht dieser durch die Feuchtigkeit dauerhaft geschädigt zu werden. Auf Beeten, unter Sträuchern und Stauden ist es ratsam, es liegen zu lassen. Denn hier schützt es die Pflanzen vor Frostschäden. Sicherheitshalber kann man es mit Reisig oder kleineren Zweigen abdecken. Des Weiteren ist es sinnvoll, den Rasen mit einem Spezialdünger zu behandeln, der seine Resistenz gegenüber Schädlingen erhöht, ohne das Wachstum zu fördern. Vor dem Wintereinbruch sollte er noch einmal gemäht werden. 

Was sonst noch wichtig ist…

Ebenso muss der Gartenteich auf den nahenden Winter vorbereitet werden, damit Pflanzen und Tiere die kalte Jahreszeit ohne Schaden überstehen. Empfindliche Fischarten sollten lieber im Keller überwintern. Außenwasserhähne sollten über die Wintermonate abgestellt werden, damit durch eventuell verbleibende Wasserüberbleibsel in den Leitungen der Frost diese nicht schädigt. Ebenfalls hinterlassen die Witterung und die niedrigen Temperaturen des Winters Spuren an den Gartenmöbeln, besonders an Holzvarianten. Auch hier ist ein Abdecken zu empfehlen.

Viel Freude den Hobbygärtnern, denn nicht nur im Herbst, auch in der kalten Jahreszeit kann der Garten in winterlichem Zauber erfreuen.

Das Redaktionsteam

 

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