Hans-Joachim Ziegler sagt DANKE für sechs Jahre Bürgermeister

In der letzten Woche seiner Amtszeit ließ Hans-Joachim Ziegler (SPD) seine sechsjährige Tätigkeit für die Stadt Ruhla und deren Bürgern bei einem Interview mit der Ruhlaer Zeitung noch einmal Revue passieren.

Überaus herzlich benannte er den Dank zu den Ruhlaer Bürgern, mit denen er gemeinsam viel auf den Weg gebracht hat: „Es war ein angenehmes Zusammenwirken, die Stadt weiterzuentwickeln. Dabei war mir das Vertrauen und ein gutes Verhältnis zu jedem Einzelnen besonders wichtig. Ich fühlte mich als Ansprechpartner für jeden Bürger, versuchte alles so gut wie möglich umzusetzen.“, so Hans-Joachim Ziegler. Gerne hätte der 67-jährige nochmals kandidiert, um das Amt des Rathauschefs weiterzuführen, die Bürger nochmals über seine bisherige Arbeit abstimmen zu lassen, doch gesetzlich ist dies nicht mehr möglich, da ab dem Alter von 65 Jahren nicht mehr kandidiert werden darf. Aus fachlichen und heimatverbundenen Gründen und einem Herz für die Stadt Ruhla hätte er ohne große Überlegung wieder zur Wahl antreten können. „Irgendwie Wehmut ist schon dabei.“, erklärte Hans-Joachim Ziegler. Seit 1990 ist er im Kreistag und seit 1994 als Stadtrat für Ruhla tätig gewesen, davon acht Jahre als Beigeordneter zweier Bürgermeister, bei der eine achtbare Zusammenarbeit in guter Erinnerung geblieben ist. Dies war unter anderem ein guter Grundstein für die darauffolgenden sechs Jahre seiner Amtszeit als Ruhlaer Bürgermeister, weiß der gebürtige Ruhlaer. Auch hier äußerte er großen Dank an Thomas Töpfer (CDU) als seinen ehemaligen Stellvertreter, wie auch an Gustav Bergemann (CDU), mit dem im Laufe der Jahre aufgrund der engen Zusammenarbeit eine freundschaftliche Verbundenheit entstand. Die gute Kooperation mit Rosel Neuhäuser (Die LINKE) ließ er dabei nicht aus. „Zusammen mit dem Stadtrat und den Gremien habe ich in den vergangenen sechs Jahren meiner Meinung nach eine gute Politik vollzogen. Wenn auch bei so manchem Haushaltskonzept schwere Entscheidungen getroffen werden mussten, kann ich auf eine Vielzahl  realisierter Projekte zurückblicken.“, so Hans-Joachim Ziegler. Besondere Erfolge für all die Zeit ließen sich dabei für ihn eher schwierig darstellen. Oftmals spielte aber auch sparsames Wirtschaften eine erhebliche Rolle. Für ihn wichtige und auch erreichte Ziele waren unter anderem der Konzept-Mix aus Gewerbe, Tourismus und einer Wohn- und Schulstadt. Beispielgebend hierfür ist die Neuansiedlung von Gewerbe in der Bahnhofsvorstadt oder die Erweiterung der Firma GESIPA® Blindniettechnik in Thal. Dazu kommen die Infrastrukturmaßnahmen in der Marienstraße und der erst in den letzten Tagen umgesetzte Rückbau in der Alexander-Puschkin-Straße in Ruhla. Ebenfalls realisiert wurde die Sanierung der Bergstraße in Kittelsthal und der Beginn der Umgestaltung des Sport- und Freizeitzentrums Thal. Auch die Ferienhaus-Lichtung in Verbindung mit dem Ruhlaer Waldbad und der Schanzenanlage gehören neben der Sanierung des Carl-Alexander-Turmes und dem Grünen Band in Ruhlas Stadtmitte zu den bewältigten Zielen. An alle Beteiligten und zuständigen Ingenieurbüros für die gute Kooperation richtet der Kommunalpolitiker ein großes Dankeschön. Bei all diesen verwirklichten Projekten stand immer die gleichmäßige Entwicklung aller Ortsteile im Blickpunkt der Gegebenheiten. Ein weiteres aktuelles Projekt ist die Wiedereröffnung des attraktiven REWE-Supermarktes im Stadtkern, der am 19. Juli 2018 seine Türen öffnet. Als neueste Botschaft weiß Hans-Joachim Ziegler Ruhla wieder als Staatlich anerkannten Erholungsort zu verkünden, worauf er sehr stolz ist. Mit einem geeigneten und verfügbaren Stadtentwicklungskonzept, den entsprechenden Voraussetzungen aller Ortsteile, sportlicher und kultureller Einrichtungen, Gastgeber/Unterkünfte und Gastronomie hat es Ruhla verwirklicht, mit den eigenen Worten der Eignungskommission „eine Perle im Thüringer Wald“ zu sein. In diesem Sinne bedankt er sich beim Team der Naturpark- und Touristinformation, insbesondere bei Detlef Fuhlrott, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, dieses Ziel zu erreichen.  Zudem bedankt sich Hans-Joachim Ziegler für die kompetente und erfolgreiche Zusammenarbeit beim Team der Stadtverwaltung Ruhla.

Seine Achtung geht außerdem an alle Vereine und deren Unterstützung untereinander, die Entwicklung des weiten kulturellen Angebotes, der zahlreich entstandenen traditionellen Veranstaltungen. „Ich habe immer versucht, eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne, Kultur und Sport, der Jugend und der Senioren zu schaffen. Dabei spreche ich auch die gute Zusammenarbeit mit dem Ruhlaer Jugendclub an, zudem das Arrangement von Seniorenaktivitäten. Die Herzlichkeit mit den Jugendlichen und auch den Senioren hat mir deren Dankesempfindung erkennen lassen. Mein weiterer Dank geht an Maritta Nagel (CDU) von der Gemeinde Seebach für die gute Kooperation an verschiedenen Projekten in den vergangenen sechs Jahren, ebenso an die Gemeinde Wutha-Farnroda, Torsten Gieß. Das gilt ebenfalls für die Zusammenarbeit über den Rennsteig, wie mit Bad Liebenstein, Steinbach oder Brotterode. Ein Dankeschön auch an den Landrat Reinhard Krebs (CDU) für die außerordentliche und herzliche Zusammenarbeit. 

Dabei verweise ich gerne an die geplante Erweiterung des Albert-Schweitzer-Gymnasiums und die Umsetzung der Lux-Festspiele. Auch bei der Stadt Eisenach, Katja Wolf (die LINKE) möchte ich mich für die gute Kommunikationsbereitschaft bedanken. Entgegen aller Aussagen im Wahlkampf übergebe ich eine tolle Stadt, eine Stadt, die mit einem finanziell soliden Haushaltskonzept, mit einer gut ausgestatteten Rücklage und langfristig auf einer grundhaft festen Basis steht.“, konkretisierte Hans-Joachim Ziegler in seinen Ausführungen. Noch offene Projekte, wie der weitere Umbau des Sport- und Freizeitzentrums in Thal, der Entstehung von Eigenheimen am Liesenberg, dem Straßenbau in Kittelsthal bzw. der Thalbergstraße, Wohnen in Natur mit adäquaten Parkmöglichkeiten auf dem TEAG-Gelände in der Marienstraße in Ruhla liegen ihm am Herzen. Er wünscht sich, dass diese auch weiterhin in gleichem Sinne umgesetzt werden. Hans-Joachim Ziegler zieht sich nicht ganz zurück. Neben seinen ehrenamtlichen Vereinstätigkeiten wird er in seiner Funktion im Kreistag verbleiben und sich in diesem Rahmen weiterhin für Ruhla einsetzen. Allen Bürgern wird er ebenso mit Rat und Tat sowie mit seiner fachlichen Kompetenz zur Verfügung stehen, gerne auch wie bisher mit den Bürgern, Freunden und Bekannten in der Rühler Spraoch kommunizieren. Ab dem 1. Juni 2018 wird sein Nachfolger Dr. Gerald Slotosch das Amt des Bürgermeisters antreten, zu welchem Hans-Joachim Ziegler ihm viel Erfolg wünscht. Auch das Team der „2print Druck- und Medien GmbH”, „RZ” bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit Hans-Joachim Ziegler und wünscht alles  Gute.                                           aki/rz


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