Herbstmarkt mit vielen Attraktionen

Zum nunmehr vierten Mal veranstalteten der Gewerbeverein Ruhla und die Stadt Ruhla am 28. September den beliebten Herbstmarkt.

Von A wie „Alpaka“ bis Z wie „Zwiebelkuchen“ gab es auf dem Terrain nahe der Gaststätte „Einkehr zum Landgrafen“ eine Menge vielfältige, handgemachte Angebote, darunter auch Ofenfrisches, das die Rühler Lüter Olaf, Fred, Tino und „Bäcker Cleo“ alias Marcel Kley anboten und das wegging wie warme Semmeln. Am leiblichen Wohl Aller beteiligt war auch die Fleischerei Hofmann. Im Haus Marienstraße 1, das vor einigen Jahren zur Uhren-Schauwerkstatt und als Café ausgestaltet wurde, bot der ehrenamtliche Gewerbevereins-Geschäftsführer Peter Schenderlein eine Weinverkostung an, die gut angenommen wurde. Schenderlein verwies darauf, dass der Ruhlaer Herbstmarkt in den „Tag der Regionen“ eingebettet ist, der alljährlich in den Zeitraum etwa Mitte September bis Mitte Oktober fällt. Dabei sei es Anliegen, Händler, ob „hobbymäßig“ oder „gewerbemäßig“, aus der Region mit ihren hand- und selbstgefertigten Erzeugnissen vorzustellen. Und es gab etwa 20 Stände aus der Wartburg-Werra-Erbstromregion zwischen Eisenach, Ruhla und Bad Salzungen vor Ort. Der Herbstmarkt war gut besucht – trotz regnerisch-windiger Witterung.

Sogar zwei Alpakas aus der kleinen Herde von etwa 20 Tieren der Familie Kallenbach aus Möhra trudelten mit „Hirte“ Sven Kallenbach ein und waren sofort von Familien mit Kindern umringt. Silke Kallenbach hatte gemeinsam mit Herbert und Brigitte Heller aus Bad Salzungen einen Stand mit wärmendem Selbstgestrickten wie Mützen, Socken und Kuscheltieren aus Alpaka-Wolle. Der Verkaufserlös wird dem Tierpark Bad Liebenstein gespendet.

Gut frequentiert waren auch alle anderen Stände. So zum Beispiel der Imker-Stand von Diplom-Biologe Klaus Ehrlich aus Ruhla mit einem besonderen Honig-Sortiment oder der Stand von Armin Möller aus Förtha, der Kunst aus Flaschenkork präsentierte, darunter einen „korkenen“ Schlips, Porträts von den Beatles und Rolling Stones, ein Schachspiel aus Kork und vieles mehr.

Andrang bei den Rühler Lütern, die neben Zwiebelkuchen auch Schmandfladen, Fettbrote und Federweisser anpriesen, war immer. Und weitere Händler, darunter „Meister Hilarius“ und „Gretlin vom Bermberg“ alias Olaf und Grit Archut mit Gefilztem, die Landfrauen Heike Langguth aus Ruhla und Angelika Scheuch aus Eckardtshausen, die in Kitas und Schulen als Botschafter für gesunde Thüringer Milchprodukte agieren und den Landfrauenverband mit der Initiative „Selbst ist die Frau“ vertreten, die Eisenacher Kleinunternehmerin Manuela Csincsura mit einem breiten Sortiment hausgemachter Kinderbekleidung, Diana Brüggemann aus Ruhla mit Selbstgestricktem, Barbara Muth aus Dorndorf mit „Gesponnenem“ aus Rhönschafwolle und nicht zuletzt die Kräuterfrau vom Mühlrain Ilse Böttinger aus Ruhla und die Kräuterfrau und Seifensiederin Manuela Schröder aus Bad Salzungen und noch einige mehr freuten sich über den guten Zulauf. Präsenz zeigten übrigens auch Ruhlas Bürgermeister Dr. Gerald Slotosch, der höchst interessiert alle Stände abklapperte, und Landtagsabgeordneter Marcus Malsch, der sich besonders über einen „Schnappschuss“ in der Backstube gemeinsam mit Olaf Seyfried freute. Und sogar Besucher aus Meerane/Sachsen waren am Samstag da, was beweist, dass sich der Ruhlaer Herbstmarkt inzwischen weit über die Grenzen der Wartburg-Werra-Erbstromregion hinaus herumgesprochen hat.

Text/Fotos: K. Fink


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