Hitzewelle in den Sommermonaten bescherte Ruhlaer Waldbad hohe Besucherzahlen

Es war nicht nur für die Badegäste, auch für die Mitglieder des Fördervereines Ruhlaer Schwimmbad der beste Sommer seit langem. 11.384 Besucher fanden sich in dieser Badesaison im Schwimmbad ein.

Im Vergleich zum Vorjahr mit nur 4.615 Besuchern wurde in diesem Jahr der Rekord gebrochen. Genauer gesagt sind es diese Saison 6.769 Badegäste mehr gewesen. Ende Juli, Anfang August 2018 waren dies über 500 Besucher pro Tag. Die Wassertemperaturen, die Anfang Juni zum Anbaden noch 20 °C und an den hitzigen Tagen sogar wie nie zuvor um die 25 °C erreichten, waren für das Ruhlaer Waldbad schon etwas Besonderes. Denn in bisherigen Sommern hatte das Wasser oft gerade einmal die 19-Grad-Marke erreicht. Sogar Besucher aus umliegenden Orten wie Wutha-Farnroda, Bad Liebenstein und Schweina relaxten im Ruhlaer Waldbad. Auch Gäste, ca. 1.000 an der Zahl, die den Sommerurlaub in der Ferienhaus-Lichtung verbrachten, erholten sich in diesem Sommer hier. Darüber hinaus kann man auf eine langjährige und gute Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen, dem Ruhlaer Jugendclub, der Freiwilligen Feuerwehr Ruhla und seit diesem Jahr sogar mit der Seniorengruppe Ruhla blicken. Aktivitäten, wie Schwimmprojekte des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Ruhla, Schwimmkurse für Kids, Sport und Spiele mit dem Jugendclub Ruhla stehen regelmäßig auf dem Programm. Doch
Doch ohne die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder wäre die Aufrechterhaltung des Badebetriebes nicht möglich. Dazu gehören unter anderem die vielfältigsten Vorbereitungsmaßnahmen, wie die Pflege des Schwimmbeckens, der Außen- und Nebenanlagen, der Kneippanlage, des Umfeldes und die verschiedensten technischen Tätigkeiten. Auch organisatorische Dinge, wie Genehmigungsverfahren oder Prüfungen müssen erledigt werden. Während des Badebetriebes müssen mehrmals täglich Wasserproben entnommen, gegebenenfalls Chlorprodukte hinzugefügt werden, um die Wasserqualität zu sichern. Im Allgemeinen läuft alles reibungslos ab. Prekär wurde es dieses Jahr, als der Schwimm-Meister einen Unfall mit einer Fußverletzung erlitt und somit ausfiel. Doch mit Unterstützung von Amigo Kaufmann (Schwimmbadservice) und der Schwimmbadbesatzung vom Thaler Freibad hatte man letztlich eine geeignete Lösung gefunden. Gerd Schweitzer erklärte sich bereit, als Schwimm-Meister zu fungieren, Hans Eberhard Kohlstock, Anja Stolz, „Mecki“ Pfitzner und andere Engagierte unterstützten ebenfalls das Team. Eigentlich war ein weiterer Rettungsschwimmer eingesetzt, von ihm musste man sich jedoch aus nicht hinnehmbaren Vorkommnissen, sowohl für die Badegäste, als auch den Förderverein noch vor Ende der Badesaison trennen. Für die Technikarbeiten engagierten sich aktiv Heinz Engelhardt, Herrmann Baacke, Hubert Franke und Frank Böwe. Auch der Imbiss war während der gesamten Saison geöffnet. Besonders beliebt waren bei den Badegästen die leckeren Pommes. Dies alles bedarf einer guten Organisation in Bezug auf Einkäufe, Essenszubereitung und den Verkauf. „Denn nur durch diese Eigeninitiative der Vereinsmitglieder ist all dies machbar.“, weiß der seit April 2018 amtierende Fördervereinsvorsitzende Hans-Joachim Ziegler. An seiner Seite agieren im Vorstand Andrea Siegmund als stellvertretende Vorsitzende, Rebecca Kleinsimon als Schatzmeisterin und Gitta Kleinsimon als Schriftführerin. Alle anderen Vereinsmitglieder bringen sich ebenfalls mit großem Engagement ein. Eine Veranstaltung in kleinem Rahmen, um DANKE zu sagen ist geplant.

Auch in der Nachsaison gibt es noch einiges zu tun, so soll der Bau einer neuen Brücke zum FKK-Strand abgeschlossen werden. Ebenso muss das noch im Schwimmbecken verbliebene Wasser abgelassen werden. Zuvor hatte man es im Becken belassen, um ein Wasserreservoir aufgrund der Trockenheit der letzten Wochen zur Nutzung für die Feuerwehr im Notfall zu haben. Vorgesehen ist außerdem vorm nächsten Sommer die Sanierung des Schwimmbeckenbodens, bevor dieser wieder vor Saisonbeginn intensiv von der Feuerwehr ausgespritzt wird. Zudem sollen Sonnenschirme für schattige Plätzchen angeschafft werden. Für Nach- bzw. Vorbereitungsmaßnahmen sind auch wieder Arbeitseinsätze geplant. Alle Vereinsmitglieder, aber auch gerne andere Ruhlaer sind hierzu willkommen. Was die Personalplanung für die Saison 2019 betrifft, sind Ausbildungsmaßnahmen zum Rettungsschwimmer/-in geplant. Ein Dankeschön richtet der Vorstand des Fördervereins Ruhlaer Schwimmbad an die Vereinsmitglieder, Sponsoren, Vereine/Institutionen, den Bauhof und der Stadt Ruhla für ihre aktive Unterstützung.

aki/rz


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