Holzkohleherstellung bei Blasmusik

Während in der Bergstadt Ruhla nur noch Flur- bzw. Ortsnamen wie z.B. Köhlergasse an dieses alte Gewerbe erinnern, wird im benachbarten Schmerbach tatsächlich noch Holzkohle in altbewerter Weise hergestellt.

Die Köhlerei, welche die Herstellung von Holzkohle aus Laubhölzern vorzüglich Buchenholz beinhaltet, hat im westlichen Thüringer Wald eine lange Tradition. Während in der Bergstadt Ruhla nur noch Flur- bzw. Ortsnamen wie z.B. Köhlergasse an dieses alte Gewerbe erinnern, wird im benachbarten Schmerbach tatsächlich noch Holzkohle in altbewerter Weise hergestellt.  Jedes Jahr in der ersten Juliwoche zündet der dortige Köhlerverein unter Vorsitzendem Matthias Hellmann am Fuchsberg einen Meiler an und zelebriert dies mit einem einwöchigen Fest, dem Schmerbacher Köhlerfest. Dazu werden aber auch alle interessierten Bürger aus nah und fern eingeladen, die bei Blasmusik, Bier und Gebrutzeltem vom schwelenden Meiler ein paar gemütliche Stunden im schattigen Wäldchen erleben möchten.

Am vergangenen Sonnabend spielten die Ruhlaer Erbstromtal-Musikanten zum Auftakt der Festwoche. Für weitere Kurzweile sorgen die heimischen Schmerbacher Blasmusikanten, so auch Mittwochabend, wo zusätzlich Schlachtspezialitäten wie gebratene Schweineleber und Kesselfleisch gereicht wurden. Freitags, wenn die Kohle fertig und der Meiler erkaltet ist, nimmt die schöne Festwoche am Schmerbacher Köhlerhütten-Arial ihr Ende.

tk


Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Artikel

Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden. Die Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.