Kachelwurstwettbewerb 2018

Am Freitag, dem 9. November 2018 lädt der Verein Arche Nova Ruhla e.V. bereits zum 11. Kachelwurstwettbewerb in das Orts- und Tabakpfeifenmuseum ein.

Von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr können Kostproben abgegeben werden. Ab 17.00 Uhr wird die Jury nach bewährter Methode wieder die Kachelwurst probieren und bewerten. Gegen 19.00 Uhr wird dann der neue Kachelwurstkönig oder die neue Kachelwurstkönigin gekürt. Auch für die Gäste gibt es Kachelwurst und Getränke sowie in der Zeit der Auswertung auch zünftige Musik. Für alle Teilnehmer und Gäste werden hier noch einmal die Regeln des Original Rühler Kachelworschtwettbewerbs aufgeführt:

  1. Der Veranstalter beruft nur solche Mitglieder in die Jury, die nicht selbst direkt oder indirekt am Wettbewerb teilnehmen. Entweder man ist Mitglied der Jury oder man ist Teilnehmer beim Kachelwurstwettbewerb.
  2. Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt freiwillig und namentlich für sich selbst.
  3. Für den Wettbewerb werden nur Teilnehmer als Kandidaten zugelassen, die rechtzeitig die erkalteten Kostproben (Uhrzeit der Ausschreibung beachten), namentlich gekennzeichnete und mit mobiler Telefonnummer versehene Proben (sicherer Kontakt zwecks Teilnahme bei der Auszeichnungsveranstaltung) sowie ausreichend große Proben von mindestens zwei Portionen á 250 Gramm mit zusammen 500 Gramm Gesamtgewicht abgeben. Die Proben müssen so groß sein, dass bis zu zehn Jury-Mitglieder davon probieren können.
  4. Die Jury bewertet bei der Verkostung nach den nachfolgenden vier Merkmalen und Kriterien der Kachelwurstprobe.

Im kalten Zustand:

  1. Aussehen – Die Kachelwurstprobe sollte ein sauberes Schnittbild haben, d.h. beim Schneiden nicht zerfasernd und die Masse nicht zerfließend.
  2. Konsistenz – Die Kachelwurstprobe sollte eine feste Zusammensetzung mit gutem Verhältnis von „Masse“ zu „Schnocken“, d.h. von „Teig“ (Blut-Brötchen-Masse) zu „Einlage“ (Fleisch-Bauch-Einlage etc.) aufweisen.
  3. Kruste – Die Kruste der Kachelwurstprobe sollte kross, aber nicht verbrannt sein.

 

Im erwärmten Zustand:

  1. Geschmack – Die Kachelwurstprobe sollte einen abgestimmten Geschmackseindruck hinterlassen hinsichtlich der Würzung, d.h. Dreieinigkeit von Majoran, Pfeffer und Salz, außerdem Knoblauch und Zwiebeln, gegebenenfalls besondere Note, die passt. Beachtung findet auch der kulinarische Genuss beim Kauen der Speise, d.h. es sollte eine gut ausgewogene Mischung aus Kruste und Masse sein, mit nicht zu festen Fleischbrocken und ebenso kein zerlaufender Brei.
  2. Jedes Jurymitglied gibt für jedes Merkmal minimal 0 Punkte bzw. maximal 5 Punkte, zusammen je Probe also maximal 20 Punkte. Der Veranstalter summiert für jede Probe die entsprechenden Bewertungen der Jurymitglieder. Sieger ist der Kandidat mit der Probe, die die höchste Punktzahl erreicht hat.
  3. Teilnehmer am Wettbewerb erklären sich vorab bereit, bei der Auszeichnung im Orts- und Tabakpfeifenmuseum dabei zu sein, um gegebenenfalls als neuer „Kachelwurstkönig“ bzw. neue „Kachelwurstkönigin“ ausgerufen zu werden.
  4. Die konkreten Zeiten für Abgabe der Kostproben, für die Verkostung und für die Auszeichnungsveranstaltung mit Ausrufen des Siegers sind zu beachten

Viele Gaumenfreuden in der anstehenden Kachelwurstzeit wünscht Arche Nova Ruhla e.V.

Fotos: archiv rz


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