Lebendiger Adventskalender Ruhla

Türchen 11: Einen schönen Abend verbrachten die Gäste des Lebendigen Adventskalenders im adventlich geschmückten Garten von Michael Tlusteck. Die Besucher wurden mit allerlei Leckereien und warmen Getränken verwöhnt.

Türchen 12: Nicht Sommer- sondern diesmal Winterkino hieß es am vergangenen Mittwoch in der St. Trinitatis-Kirche in Ruhla. Hierzu hatten die Mitglieder des Trinitatis-Fördervereins eingeladen. Auf der Leinwand flimmerte eine besondere Weihnachtsgeschichte. Getränke und Knabbereien machten den gemütlichen Kinoabend perfekt. 

Türchen 13: „O du fröhliche“ oder „Stille Nacht, heilige Nacht“ erklang es aus dem Kircheninneren der St. Trinitatis-Kirche am 13. Dezember 2018, mit denen die Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Ruhla gemeinsam mit Eltern, Lehrern und Gästen auf das bevorstehende Weihnachtfest einstimmten. Traditionell gab es von der Religionsgruppe der 7. Klassen des Ruhlaer Gymnasiums das Krippenspiel, welches vom Chor des Gymnasiums unter der Leitung von Jens Heinze musikalisch mit weihnachtlichen Gesängen, ob besinnlich oder rhythmisch schwungvoll, umrahmt wurde.

Türchen 14 und 15: Rühler Bergweihnacht mit weihnachtlich besinnlichen Melodien und Original Rühler Schnorren. Zum 14. und 15. Türchen des Lebendigen Adventskalenders wurde am vergangenen Wochenende traditionell die Rühler Bergweihnacht mit Glockengeläut und dem Einzug der Rühler Lüter in die St. Concordia-Kirche eröffnet. Aurita Seyfried und Danilo Ritz widmeten sich an beiden Abenden der Moderation mit Ansagen, kleinen Gedichten und Inspirationen. 

Mit Orgelspiel und Alphorn wurde das zahlreiche Publikum begrüßt, zudem von Pfarrer Gerhard Reuther. Auch Bürgermeister Dr. Gerald Slotosch hieß die Gästescharen herzlich willkommen. Er gab zu verstehen, man sollte durchaus die besinnliche Zeit nutzen, um mit nahestehenden Lieben oder Freunden diese Tage zu verbringen. Dazu gehöre auch dieses Highlight der Bergweihnacht in der Adventszeit, was auch weiterhin den Zusammenhalt der Ruhlaer prägen solle. Seine poetische Ader ist inzwischen allen bekannt, trug er wieder ein Gedicht vor.

Mit dabei waren wiederholt musikalisch Aktive der Bergstadt, Gastkünstler und Nachwuchstalente wie Sophie Ritz und Luise Brenn, die mit dem Rühler Gedicht „Ea Schlaoue“ den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Ein besonderes Weihnachtsgedicht von Joseph von Eichendorff „Weihnachten –Markt und Straßen stehen verlassen…“) in Rühler Spraoch, welches gemeinsam mit Alexandra Krauß-Jerk einstudiert wurde, präsentierten einige Kinder der zweiten, dritten und vierten Klassen der Grundschule Ruhla zudem noch den Song „Feliz Navidad“ und ernteten regen Applaus.  Außerdem erklang das bekannte Stück „Ich steh an deiner Krippen hier“, gesanglich dargeboten von Pfarrer Gerhard Reuther, begleitet von Nachwuchsorganist Silvo Slotosch, der bereits zum vierten Mal mit dabei war und im Alter von neun Jahren erstmals in diesem Rahmen mitwirkte. Die Flötengruppe Ruhla hatte ebenfalls ein Repertoire an weihnachtlichen Stücken vorgetragen. Der Einsatz von Blasinstrumenten, dargeboten von musikalisch Aktiven wie Ralf Schuhmann (im Bild rechts), Angela und Klaus Lange mit Thomas Kirchhof und Helmut Katte unterstrich am Samstagabend die festliche Stimmung im Kirchenschiff. Klänge auf einer Original Thüringer Waldzither, ebenfalls gespielt von Helmut Katte und Mundharmonika-Melodien von Rolf Kaufmann brachten die ideale bergtypische Atmosphäre, bevor Thomas Kirchhof, Albrecht Töpfer, Silvo Slotosch und Jörg Meier mit Alphornklängen dieses Flair abrundeten. Lukas Seyfried an der Gitarre sorgte für die richtige Portion schwungvoller Weihnachtsrhythmen mit „Merry Christmas“ oder „Straßen aus Holz“. 

Erhebend besinnlich präsentierte Alfred Stübling neben einigen gefühlsechten Balladen unter anderem ein Steierlied, welches große entgegengebrachte Resonanz bei den Besuchern erzeugte. Erstmals sang eine in Ruhla lebende armenische Familie Weihnachtslieder aus ihrer Heimat. Und: Original Rühler Schnorren durften selbstverständlich nicht fehlen: Michael Kleinsteuber regte die Lachmuskeln des Publikums mit „Zwa Christweack” – „Zwei Christstollen” an. Stefan Schröder setzte „Die zerkoacht Worscht“ von Otto Böttinger in Mimik und Gestik in Perfektion: Auf amüsante Art und Weise, wie vier Jäger auf ihrem Jagdausflug nach Waldfisch einen Spaß daraus machten, ihren Begleiter „Voolkarl“ einen Streich zu spielen. Es wurde ihm eine Hinterlassenschaft eines Hundes mit der „gutherzigen Geste“, der Angabe, es wäre eine wohlschmeckende Wurst, übergeben. Im Anschluss der Jagd, nach dem verdienten Linsensuppenessen, offenbarte „Voolkarl“ verärgert, wie er um sein schönes Stück Wurst gekommen sei. So hatten alle etwas von der zerkochten Wurst. Die Gäste stimmten gemeinsam mit Dr. Gerald Slotosch an der Gitarre, Karin Liebetrau am Akkordeon und den Rühler Lütern mit „Sind die Lichter angezündet“ und „Guten Abend, schön Abend“ auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein. Im herrlich geschmückten Ambiente vom großen Tannenbaum, Hoffnungsstern und flackerndem Kerzenschein sangen alle mit den Besuchern das weltbekannte Lied „O du fröhliche“. Traditionell rief Nachtwächter Danilo Ritz zur Nachtruhe auf. Alle Akteure und Mitwirkenden wurden mit Jubel und Beifall vom Publikum belohnt. Die eingegangenen Spenden der Veranstaltung sollen für die St. Concordia-Kirche zu Restaurationszwecken des Landgrafenfensters, der Kirchentüren und des Projektes „Kultur im Winkel“ Verwendung finden.

Türchen 16: Eine kleine Verschnaufpause für einen gemütlichen Tag in Familie oder mit Freunden sollte der 3. Advent sein…

Türchen 17: Wer sich für die Geschichte der Nachbargemeinde Seebach interessierte, hatte die richtige Wahl getroffen mit einem Besuch der Seebacher Heimatstuben am Montagnachmittag. Der Heimatverein Seebach hatte hierzu eingeladen. Bei Tee, Glühwein und Weihnachtsgebäck verbrachten die Gäste schöne Stunden inmitten von historischen Accessoires. 

aki/rz

 

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