ASG-Projekttage mit dem Forstamt Marksuhl

20 Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Ruhla hatten sich im Forstrevier Breitenberg unter der Leitung des Forstamtes Marksuhl eingefunden.

Vom 25. bis 27. Juni 2018 hatten sich 20 Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Ruhla im Forstrevier Breitenberg unter der Leitung des Forstamtes Marksuhl eingefunden. Der Revierförster Steffen Schmuck hieß alle Beteiligten herzlich willkommen, um ein bereits im Vorfeld geplantes Projekt abzuarbeiten. Jeweils von 8.00 bis 13.00 Uhr wurde an den Objekten „Grünes Klassenzimmer“ und der Schutzhütte „Am Aschhof“ Renovierungsarbeiten durchgeführt.

Am „Grünen Klassenzimmer“ waren Erdarbeiten nötig, um für eine bessere Hinterlüftung der Rückseite zu sorgen. Durch den Einbau von Drainagekies wurde die Ableitung des Oberflächenwassers verbessert, die Geländer wurden neu gestrichen und am Naturerlebnispfad „Louis Trenker“ wurde gemäht und die gesamte Begehbarkeit verbessert.

In  der Schutzhütte „Am Aschhof“ wurden Schmierereien entfernt, die gesamte Hütte erhielt innen und außen einen neuen Anstrich mit Holzschutzlasur. In und vor der Hütte wurde Drainagekies eingebaut. Auf der nahegelegenen Aschhofwiese wurden Löcher und Fahrgleise mit Mutterboden aufgefüllt. Hinweistafeln und Wegweiser wurden gereinigt und gestrichen, das gesamte Umfeld gemäht, gerecht und der Grünschnitt entsorgt. Aller dabei zutage gebrachter Abfall wie Flaschen, Plastik und andere „Zivilisationsgegenstände“ wurden aufgelesen und entsorgt. Ein benachbarter Fichtenjungbestand wurde von Hand so weit aufgeastet, dass die oft hier spielenden Kindergartenkinder vom Ruhlaer Kindergarten „Krümmespatzen“  darin den Wald hautnah erleben können.

Unterstützt wurde die Aktion durch den Bauhof der Stadt Ruhla, welcher an allen drei Tagen morgens pünktlich Material und Arbeitsgeräte antransportierte, sowie von den Mitarbeitern der ABS Eisenach unter der Anleitung von Forstamtsmitarbeiter Veit Ortmann, die die Mäharbeiten mit Motorsensen ausführten. „Man hat den Jugendlichen angesehen, mit welcher Freude sie ans Werk gingen, da sie ja mit eigenen Augen sehen konnten, was sie geschaffen hatten und mit ihrer Arbeit über Jahre die Erhaltung der zwei Erholungseinrichtungen gesichert wurde,“ zieht Gerhard Pagel vom Forstamt Marksuhl eine positive Bilanz des Projektes.

Gerhard Pagel,
Funktionsbeamter

 

 

 

 

Organisationsportrait

Die am 1. Januar 2012 gegründete Landesforstanstalt Thür-ingen Forst – Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) mit Sitz in Erfurt bewirtschaftet rund 200.000 Hektar Staatswald, nimmt hoheitliche Aufgaben im gesamten Waldgebiet des Freistaats wahr (550.000 Hektar) und bietet Dienstleistungen (Beförsterung) für den Privat- und Kommunalwald an. Mit 24 Forstämtern und 282 Forstrevieren ist Thüringen Forst-AöR flächendeckend in Thüringen aufgestellt. Mit knapp 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird ein Jahresbudget von circa 100 Millionen Euro bewegt. Das Cluster Forst & Holz im Freistaat Thüringen sichert über 40.000 Arbeitsplätze, vorwiegend im strukturschwachen ländlichen Raum und generiert einen Branchenumsatz von über zwei Milliarden Euro – die damit viertgrößte Wirtschaftsbranche Thüringens. Weitere Informationen finden Sie unter
www.thueringenforst.de


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