Tag des offenen Denkmals

Der Förderverein St. Trinitatis öffnete wieder die Türen

Genija Rykova & Band begeisterten am Freitagabend mit Melodien auf höchstem Niveau.

 
 

Bereits am vergangenen Freitagabend wurde der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“ in Ruhla mit dem Konzert „A Womans World“ mit Genija Rykova & Band eröffnet. Circa 50 Besucher ließen ihr Gehör von fantastischen Melodien verwöhnen. Souverän und mit neu kreativ integrierten Arrangements präsentierte die Sängerin, begleitet von Instrumental-Talenten, ihre Songs auf höchstem Niveau. Zur Band gehört zum einen der Multiinstrumentalist Alexander von Hagke am Saxophon, am Cello Komponist, Arrangeur und Musiker Eugen Bazijan und der freiberufliche Musiker und Jazz-Dozent Tizian Jost am Piano, Vibraphon und Composer. Zu erwähnen sei, dass zudem Genija Rykova als Theatertalent und Filmschauspielerin agiert. 

 

Um das baukulturelle Erbe „Trinitatis-Kirche“, die sich auf dem historischen Flächendenkmal „Köhlergasse“ in der Bergstadt befindet, erlebbar bzw. das Motto dieses Denkmaltages „Entdecken, was uns verbindet“ erkennbar zu machen, öffnete der Förderverein St. Trinitatis auch in diesem Jahr wieder die Türen. Bundesweit wird jährlich der „Tag des offenen Denkmals“ begangen, in Thüringen waren diesmal 700 Denkmäler geöffnet. Der Tag in Ruhla begann am Sonntagvormittag mit einem Gottesdienst in der St. Trinitatis-Kirche.

 

Anschließend wurde die diesjährige Ausstellung „Wintersport in Ruhla: Geschichte – Gegenwart - Erfolge“ von Roland Quent vom WSC Ruhla/Abt. Wintersport eröffnet. Der damalige Schanzenbau in Ruhla, internationale Erfolgssportler, wie Dieter Neuendorf, Marco Baacke und Ron Spanuth, dazu Skispringerin Juliane Seyfarth, gekrönt von Presseartikeln und Ausstellungsstücken wie Sportbekleidung und Ski zählten zu den Schauattraktionen in der städtischen Kulturkirche. Marco Baacke selbst kam am letzten Sonntag auf einen Besuch vorbei. Erlebniserinnerungen, verbunden mit immer noch großartigen Emotionen, auch unter den Wintersportfreunden, machten auch diesen Tag zu einem besonderen. Zwischendurch konnte Köstliches aus der Suppenküche und Holländisches von Lilo Dankbaar probiert werden. 

 

Außerdem konnten die Gäste am Vormittag auch einmal „Hinter die Kulissen“ des Orgelbaus schauen. Orgelbaumeister Bernhard Kutter erklärte Details zur Restaurierung anhand einzelner Orgelpfeifen. „Wir sind kurz vor dem Ziel, die Restaurierungsarbeiten an der Knauf-Orgel sind fast abgeschlossen.“, verriet die Vereinsvorsitzende vom Förderverein St. Trinitatis Elke Schmidt erfreut. Auch die Einnahmen vom Tag des offenen Denkmals sollen wieder der Sanierung des wunderschönen Kircheninstrumentes zugute kommen. 

 

Bei einer Tasse Kaffee und leckerem selbstgebackenem Kuchen hieß es am Nachmittag eintauchen in die „Tastenwelt“. Das Akkordeonduo Stefanie und Christian Stütz entführte die Besucher in die Welt wunderbarer Klänge. Moderiert wurde das kleine Nachmittagskonzert von Gisela Matzke. Sie hatte einige fachkundige Informationen zu den Stücken und selbstverständlich auch zu den Akkordeonkünstlern im Gepäck. So etwa, wie die Geschwister Stütz bereits von Klein auf mit dem Akkordeon Freude am Musizieren haben und schon deren Großvater Akkordeonspieler war. Oder wie sonst eigentlich noch so das Akkordeon bezeichnet wird. Da kam schon so einiges zusammen, wie Quetschkommode, Handharmonika, Schifferklavier oder auch Zerrwanst. Mit viel Applaus wurden die Künstler samt gebürtiger Ruhlaer Moderatorin vom Publikum belohnt. Es waren wieder zwei schöne Tage, bereitet mit tollen Eindrücken und netten Gesprächen, umrahmt von herrlichem musikalischen Ambiente.

aki/rz

 

Der Förderverein bedankt sich auch bei der Sparkassen Kulturstiftung Hessen Thüringen (Frau Schlabach, rechts im Bild) und der Wartburg-Sparkasse Herrn Press für die finanzielle Unterstützung  für das Konzert am Freitag „A WOMAN`S WORLD“  in der Reihe hör-mal im Denkmal.

 

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