Wieder ein Treffpunkt – REWE eröffnet

Nach über einem Jahr Bauphase eröffnete am 19.07.2018 der REWE-Markt Ruhla in der Carl-Gareis-Straße 22 seine Pforten und bietet seiner Kundschaft ab jetzt das volle Sortiment.

Bei der feierlichen Eröffnung am Mittwochnachmittag versammelten sich alle Beteiligten des Baus, Gäste und Nachbarn, um den Abschluss des Großprojektes gebührend zu zelebrieren.

„Das ist ein wunderschöner Tag für Ruhla, nicht nur wegen des Wetters“, schmunzelte Gustav Bergemann, der stellvertretend für Ruhlas Bürgermeister die Eröffnungsrede hielt. Auf diesen Termin habe ganz Ruhla schon lange gewartet, die Bürger und ihr Ort seien nun wieder um eine besonders schöne Einkaufmöglichkeit reicher. „Gerade der Status des Staatlich Anerkannten Erholungsortes setzt einen qualitativ hochwertigen Supermarkt im Ort voraus“, erkannte Bergemann. Einkaufsfahrten ins Unterdorf, nach Thal oder noch weiter weg seien nun wieder entbehrlich, was gerade für die älteren Bürgerinnen und Bürgern eine große Erleichterung darstellt. Reges Treiben herrschte bereits am ersten Verkaufstag, an dem viele Interessierte den Neubau und das reichhaltige Angebot ausgiebig „beschnupperten“. Auf 1400 Quadratmetern Verkaufsfläche, die über zwei Eingänge erreichbar ist, werden nun 13.000 Artikel angeboten. Der Markt erfüllt alle zeitgemäßen Konzepte der REWE-Group und überrascht mit einer Vielzahl an regionalen Produkten und frisch zubereiteten Snacks.

Produkte und Gewerke aus naher Umgebung

„Auf Regionalität legen wir sehr großen Wert, nicht nur im Sortiment“, hebt REWE-Gebietsmanagerin Susanne Krebs besonders hervor. Viel Obst und Gemüse kommen von Bauern aus der Gegend, die Wurstwaren u.a. aus Meiningen. Und auch beim Bau profitierten regionale Firmen. „Von 43 Firmen stammten 25 aus der näheren Umgebung“, stellte Bergmann stolz heraus. So bliebe ein großer Anteil des etwa 3 millionenschweren Gesamtvolumens in der Region hängen. Hochachtung gebührt den Gewerken und dem Bauunternehmen LIST, die den Neubau zwischen zwei bestehende, denkmalgeschützte Gebäude errichtet haben. Wahrlich kein einfaches Unterfangen war der sogenannte Bau im Bestand, sowohl architektonisch als auch lagespezifisch. Anwohner und Mitarbeiter der Stadtverwaltung blicken auf ein Jahr zurück, das durch die Bauarbeiten mit Lärm, Schmutz und Einschränkungen gekennzeichnet war. Besonderen Dank spricht Bergemann dem städtischen Bauamt aus für die erfolgreiche und diplomatische Kooperation zwischen Bauunternehmer, Grundstückseigner, der Mietpartei REWE-Group und den Anwohnern. Gerüchte über Insolvenz des Bauunternehmens und gänzlichen Abriss des alten Marktes brodelten in der Bevölkerung. „Die Unruhe in der Bevölkerung während der Bauphase war genauso spürbar wie die Erleichterung jetzt“, resümiert der stellvertretende Bürgermeister.

Anmutige Symbiose
zwischen Alt und Neu

Als besonders gut gelungen empfindet Bergemann den Bau im Bestand. Das Objekt füge sich glattweg ins Stadtbild ein, lobt Gustav Bergemann und erhält die Zustimmung aller Anwesenden. Nicht zu dominant wirke der neue Supermarkt inmitten der Altstadthäuser, die Stadtverwaltung gibt sich mit dem Stadtwappen an der Fassade deutlich zu erkennen.

Einige Teile der alten Fabrikanlage sind im Inneren des Neubaus erhalten geblieben. In einer anmutigen Symbiose verbinden sich alte Backsteinbögen und Holzwände mit moderner Raumgestaltung und Technik. „Eigentlich ist ein kompletter Neubau
entstanden“, billigt Susanne Krebs. Nötig war dieser, weil der alte Markt den Standards der REWE-Group nicht mehr Genüge getan hatte. Die große Fläche bietet nun genügend Platz für Salatbar, Frische- und Fleischtheke, Bäckerei und sogar einen DHL-Shop. Beim Bau wurde auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz geachtet. Der komplette Markt verfügt über LED-Beleuchtung, die Kühlmöbel wurden verglast, um Energie einzusparen und es gibt keine separate Heizung. Wärme resultiert aus der Abwärme der Kühlmöbel. Energieeffizienz erhöhen, klimarelevante Emissionen reduzieren und Ressourcen schonen – das hat sich die REWE-Group auf die Fahnen geschrieben und demonstriert es anschaulich im Neubau. Die junge Marktleiterin
Sophie Walther ist voller Elan und kümmert sich mit ihrem ebenso emsigen, 27-Mann starken Team um Kundschaft, Sortiment und Ordnung. Im Raunen der Kunden ist ein Ausspruch besonders häufig: „Endlich ist der Markt wieder da!“   

 

 skr/rz


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