Wieder freie Fahrt – Erster Bauabschnitt der Kittelsthaler Hauptstraße ist vollbracht

Der Banddurchschnitt zur Einweihung fand am Freitag, dem 31. Januar statt.

Zum Banddurchschnitt für die Einweihung des ersten Bauabschnittes der Kittelsthaler Hauptstraße am letzten Freitagmittag fanden sich neben dem Ruhlaer Bürgermeister auch der Vorsitzende des Bauausschusses, Vertreter des Stadtrates und des Ortsteilrates, der Ortsteilbürgermeister sowie Vertreter der Baufirmen und der Bauherren vom Trink- und Abwasserverband (TAV) und von der Stadtverwaltung Ruhla vor Ort ein. Nach über einem dreiviertel Jahr wurde das 270 Meter lange Straßen-Teilstück wieder zur öffentlichen Nutzung freigegeben. Nur mit einem Monat Verzögerung konnte das Straßenbau-Projekt beendet werden. Aufgrund von zusätzlichen Arbeiten, die sich durch die umfänglichen Maßnahmen der Umverlegung von Kabeln der Energieversorgung und der Telefonanbindung ergaben, kam es zu diesem zeitlichen Verzug. Bürgermeister Dr. Gerald Slotosch zeigte sich am Einweihungstag sehr erfreut über dieses laut seinen Worten neu entstandene Stück Lebensqualität. Zudem habe man nun eine verkehrsberuhigte Straße, hinzugekommen sind unter anderem noch zwei Pkw-Stellplätze unmittelbar neben dem Friedhof.

r dankte allen Partnern für die gute Zusammenarbeit wie den Planern der Firma Oppermann und den Verantwortlichen der Bauherren beim TAV Eisenach-Erbstromtal, den Mitarbeitern vom Bauamt der Stadt Ruhla und den Mitgliedern des Bauausschusses  sowie Bauleiter und den Bauarbeitern des Bauunternehmens Bauer, allen mitwirkenden Firmen und Projektverantwortlichen von Thüringer Energienetze (TEN) und Telekom, auch den Mitarbeitern des Bauhofes für die Unterhaltung der Umleitungsstrecke. Zudem bedankte er sich bei allen Bürgern von Kittelsthal für das Verständnis und die Geduld in der Bauphase, insbesondere der Kittelsthaler Kirmesgesellschaft für die engagierte Kooperation zu Ordnung und Sicherheit während der Kittelsthaler Kirmes inmitten der Baustelle. „Dass ein derartiges Gemeinschaftsprojekt nur von mehreren Partnern realisiert werden kann, hat sich bei diesem wieder gezeigt.“, so der Ruhlaer Rathauschef. „Es war eine konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten, auch mit den Anwohnern.“, erklärte auch Frank Behrendt vom Bauunternehmen Bauer. Einen großen Dank an alle Beteiligten und Bau-Mitarbeiter sprach auch Ortsteilbürgermeister Stefan Hartung (CDU) aus, der somit auch seine Freude für das neu sanierte Teilstück der Kittelsthaler Hauptstraße bekundete.

Was alles erneuert bzw. saniert wurde, darüber informierte Frank Sauer, Leiter des Bereiches Investitionen TAV: „Bei jedem Grundstückseigentümer wurden neue Wasser- und Abwasseranschlüsse verlegt. Außerdem blieb der Altbestandskanal erhalten, er wurde saniert und als Regenkanal umgerüstet. Nun werden Regen- und Schmutzwasser auch von Kittelsthal zur zentralen Kläranlage nach Eisenach-Stedtfeld abgeleitet.“

Hinsichtlich der Kosten könne man nur so viel sagen, dass die Schlussrechnung der Stadt Ruhla noch nicht vorliege, gehe man davon aus, dass die geplanten Ausgaben nicht überschritten würden, so Bürgermeister Dr. Gerald Slotosch. Die gesamten Bauleistungen werden etwa 485.000 € betragen (434.000 € Bauleistungen der Stadt und 51.000 € Baunebenkosten). Mit Mitteln aus dem Förderprogramm für kommunalen Straßenbau solle die Finanzierung mit ca. 235.000 € erfolgen und aus Mitteln der Förderung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs mit etwa 25.000 €. Die Stadt Ruhla werde sich mit 65.000 € an den Kosten des Regenwasserkanales beteiligen, die aber erst 2020 fällig seien.

Text/Foto: aki/rz


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